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Lösungen & Anwendungen

TURNING MATERIALS INTO SOLUTIONS

Expertenwissen Kompakt

Akustik

Belästigung durch Lärm nimmt in unserer modernen Welt stetig zu. Entsprechend vielfältig sind die unternommenen Anstrengungen durch akustische Maßnahmen den Geräuschpegel z.B. auf Flughäfen, Bahnhöfen, in öffentlichen Gebäuden, aber auch in Büros zu reduzieren.

Akustikvliesstoffe in Deckenkonstruktionen, Wandverkleidungen, Raumteilern oder Büromöbeln sind ein wirksames Mittel zur Reduzierung von Lärm. Es lässt sich durch wirksam eingesetzte Akustikvliesstoffe eine Reduzierung des Geräuschpegels um mindestens 10 dB erreichen. Wie gut die akustischen Maßnahmen wirken, hängt nicht allein von der Qualität des Akustikvliesstoffs ab, sondern wird außerdem durch eine Reihe weiterer Faktoren beeinflusst.

Daraus lässt sich ableiten, dass es kein Akustikvlies geben kann, das bei unterschiedlichen Bedingungen gleichbleibend hohe Absorptionswerte erreicht (auch wenn das bisweilen behauptet wird).

Allerdings kann man das Akustikvlies über die Luftdurchlässigkeit bzw. den Strömungswiderstand so einstellen, dass eine für den Anwendungsfall optimale Schallabsorption möglich ist. Lassen Sie sich von unserer Hauptkompetenz auf diesem Gebiet überzeugen.


Detailwissen Akustikvliessstoffe

Schallabsorption & Details zur
Anwendung von Akustikvliessstoffen

Lärm breitet sich in Form von Schallwellen aus. Werden diese Wellen absorbiert reduziert sich der Lärmpegel, werden die Wellen reflektiert wird es zunehmend lauter.

Schallabsorption ist physikalisch gesehen die Verminderung der Schallenergie durch Umwandlung in Wärmeenergie. Je wirkungsvoller die Maßnahmen mit denen dies geschieht, umso „angenehmer“ wird die Raumakustik.

Für die Wirksamkeit der Lärmreduzierung gibt es eine Messgrösse den sogenannten Schallabsorptionsgrad α. Dieser Wert gibt das Verhältnis von absorbierter zu reflektierter Energie an. Ein α-Wert 1 bedeutet eine vollständige Absorption. Der α-Wert 0 hingegen steht für die vollständige Reflektion von Schallwellen.

Gemessen wird die Schallabsorption über den Frequenzbereich von 125 – 4.000 Hz. Die Absorption ist nicht bei jeder Frequenz gleich hoch. Der α-Wert ist somit das „statistische Mittel“ aus allen gemessenen Werten.

Akustikvliesstoffe sind ein wirksames Mittel zur Schallabsorption. Es lässt sich ein α-Wert von bis zu 0.8 erreichen. Dies bedeutet eine Reduzierung des Geräuschpegels um mindestens 10 dB.

Akustikvliese werden vor allem in Deckenkonstruktionen aber auch in Wandverkleidungen, Raumteilern und Büromöbeln eingesetzt.

Lassen Sie sich von unserer Kompetenz überzeugen

Wir sind die führenden Spezialisten wenn
es um Akustikvliesstoffe geht.

Expertenwissen Kompakt

Verbundwerkstoffe / Composites


Ein Verbundwerkstoff besteht aus zwei oder mehr unterschiedlichen Materialien. Ziel des Verbundes ist es, die wesentlichen Eigenschaften der einzelnen Komponenten zu einem Produkt mit erweiterten Eigenschaften zu „verschmelzen“.

Zum Beispiel: faserverstärkte Kunststoffe – höhere Festigkeit in Kombination mit Gewichtsreduzierung.
Windkrafträder beispielsweise wären ohne solche Verbundwerkstoffe nur schwer denkbar.

Verbundwerkstoffe lassen sich hinsichtlich ihrer Geometrie unterteilen in:

Royalin fertigt Schichtverbundstoffe bzw. Laminate aus bis zu sechs verschiedenen Komponenten. Hierfür verwenden wir aktuell vor Allem Vliesstoffe, Gewebe, Gelege und eine Vielzahl von Folien. Die Verklebung der einzelnen Materialien erfolgt durch Haftvermittler.

Haftvermittler
im Detail

Alle unsere Verbundstoffe sind mit einer Selbstklebeausrüstung möglich.

Turning Materials into Solutions

Dieser Herausforderung haben wir uns verschrieben

Wir fertigen Schichtverbundstoffe bzw. Laminate
aus bis zu 6 verschiedenen Komponenten!

Automobil / Automotive

In Automobilen finden sich Vliesstoffe heute in einer Vielzahl von Teilen. Mehr als 80 Anwendungen sind bekannt und deutlich über 20m² Vliesstoffe werden in einem PKW verbaut. Tendenz steigend. Bei einem Großteil davon ist auf den ersten Blick nicht erkennbar, dass es sich um einen Vliesstoff handelt.
So unterschiedlich wie die Anwendungen so vielfältig sind die Anforderungen an die verwendeten Vliesstoffe. Sie müssen beständig sein gegen Öl- und Wasser, flammfest, temperatur- und dimensionsstabil, um nur einige Anforderungen zu nennen.

Wurden ursprünglich Folien, Gewebe oder Gewirke eingesetzt, dominieren Vliesstoffe seit über 30 Jahren zunehmend bei z.B. Türverkleidungen, Dachhimmeln, Hutablagen, Kofferraumauskleidungen oder Motorraumabdeckungen. Die Gründe für den Einsatz von Vliesstoffen statt der ursprünglich verwendeten Materialien liegen auf der Hand:


Detailwissen vliessstoffe im Fahrzeug

Innenraumfilter –
Eine wahre Domäne des Vliessstoffs

Eine wahre Domäne des Vliesstoffes ist der Innenraumfilter.

Bei den „klassischen“ Filteranwendungen im Automobil wie Luft-, Kraftstoff- und Ölfiltern steht der Vliesstoff erst am Anfang. Hier kommen noch immer vor allem imprägnierte Spezialpapiere zum Einsatz.

Völlig anders ist die Lage bei Innenraumfiltern: Seit den späten 1980er Jahren sind sie eine Domäne für Vliesstoffe. Heute werden Vliesstoffe in fast jedem Kraftfahrzeug eingebaut.

Ursprünglich als reiner Partikelfilter konzipiert, wurde wenig später eine Kombination aus Vliesstoff und Aktivkohle entwickelt, die es ermöglichte auch gasförmige Schadstoffe zu eliminieren. Heute besteht ein „moderner“ Innenraumfilter im Kern aus einer absorbierenden Schicht Aktivkohle und einer dreidimensionalen Ummantelung bestehend aus einem sehr luftdurchlässigen (PET-) Vliesstoff mit einer elektrostatisch wirksamen (PP-) Meltblow-Auflage.

Detailwissen Isolierung

Vliessstoffe zur
Schall- &
Wärmeisolierung

Die Schall- und Wärmeisolierung erfolgt durch geprägte und perforierte Alufolien. Diese werden zu Verbundstoffen verpresst z.B. als Motorhaubenauskleidung oder Stirnwand. Ein Glasvlies als Zwischenlage sorgt zudem für die notwendige Dimensionsstabilität zur Erhaltung der Passgenauigkeit der Teile im Temperaturbereich von -40° bis mindestens +130°C.

Royalin setzt Maßstäbebei den
automobilen Anwendungen
für Vliesstoffe

Schall- und Wärmeisolierung

Im Fahrgastraum oder auch
im Motorraum

Für dimensionsstabile Bauteile

Vliessstoffe für z.B. Motorhauben und Getriebetunnel

Luft- und
Innenraumfilter

Für beste Luftqualität im Fahrgastraum

Filtration

Die Filtration von gasförmigen und flüssigen Medien ist ein weites Feld – mehr als 1000 Anwendungsfälle sind bekannt. Entsprechend vielfältig und komplex sind die Anforderungen an die zur Verwendung kommenden Medien und Materialien.

Vliesstoffe eignen sich in besonderem Maße als Filtermedien, denn sie bieten eine sehr große Bandbreite an Faserrohstoffen, Faserlängen, -feinheiten und –querschnitten. Sie lassen sich sehr genau auf die individuellen Bedürfnisse „einstellen“ und können somit die gewünschten Eigenschaften erfüllen, z.B. hinsichtlich der mechanischen Festigkeiten, der Luftdurchlässigkeit oder der Porengrößenverteilung.

Ein weiteres Plus ist die Vielzahl der Ausrüstungsmöglichkeiten. Vliesstoffe können Anforderungen erfüllen, wie z.B. oliophob / hydrophob, flammfest, antibakteriell oder antistatisch um nur einige zu nennen.

Für die Auswahl eines geeigneten Mediums sind fast immer mehre Faktoren ausschlaggebend, die nicht selten sogar gegenläufig sind. So führt ein höherer Abscheidegrad zu einer höheren Druckdifferenz mit der Konsequenz einer reduzierten Standzeit.

Luftfiltration

Luftfilter werden vor allem in Form von Filterzellen, Patronen und Taschenfiltern eingesetzt. Bei Filterzellen und Patronen wird das Medium plissiert, wofür sich die Vliesstoffe von Royalin in besonderem Maße eignen.

Details zur Filtration aus Gasförmigen Elementen

Die Filtration von Partikeln aus gasförmigen Elementen lässt sich in die Bereiche Raumluft-, Prozessluft- und Entstaubungstechnik unterteilen. Dafür kommen zwei unterschiedliche Methoden zur Anwendung.

Bei der Oberflächenfiltration erfolgt die Abscheidung der Partikel zunächst an der Oberfläche des Mediums. Im Laufe des Filtrationszyklus bildet sich ein Staubkuchen bis keine Luft mehr durch das Medium strömt. Der Filter wird dann abgereinigt und kann somit mehrfach verwendet werden.

Für die Tiefenfiltration kommen dreidimensionale, dynamisch aufgebaute Vliesstoffe zur Anwendung. Die Partikel werden in der Faserschicht aufgefangen bis die Kapazitätsgrenze erreicht ist. Tiefenfilter lassen sich nicht abreinigen und müssen nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.

Welche Filtermethode die Geeignete ist, hängt von verschieden Parametern ab, wie Staubkonzentration, Partikelgröße, Anströmgeschwindigkeit und Druckdifferenz.

Die Klassifizierung der Filtermedien erfolgt nach verschiedenen Normen und Prüfverfahren. Am gebräuchlichsten ist die Norm EN 779:2012 mit der Einstufung Grobfilter Klasse G1 – G4 und Feinfilter Klassen M5 + M6 und F7- F9. Die Norm EN 1822:2009 klassifiziert die sog. Hepa- und Ulpa-Filter.

Flüssigkeitsfiltration

Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Flüssigkeiten bzw. Suspensionen, die filtriert werden müssen. Die Bandbreite reicht von Arzneimitteln bis zum Klärschlamm. Entsprechend differenziert sind die Anforderungen und somit die Fülle der eingesetzten Medien.

Die Filtration von Flüssigkeiten lässt sich in zwei Kategorien unterteilen: Klärfiltration und Kuchenfiltration

Bei der Klärfiltration ist die Feststoffkonzentration in der Suspension relativ gering und die Durchflussgeschwindigkeit hoch. Die Filtration von Trinkwasser ist dafür das anschaulichste Beispiel. Ist die Konzentration der Feststoffanteile sehr hoch erfolgt eine sogenannten Kuchenfiltration. Ein Beispiel dafür ist die Filtration von Reinigungsbädern bei der Metallbearbeitung. In beiden Kategorien sind sowohl eine Oberflächen- als auch eine Tiefenfiltration möglich.

Vliesstoffe eignen sich in besonderem Maße für die Flüssigkeitsfiltration weil ihre mechanischen, chemischen und thermischen Eigenschaften den jeweiligen Anforderungen weitgehend angepasst werden können. Zur Anwendung kommen Vliesstoffe vor allem als Bandfilter, Filterbeutel sowie in Form von Patronen bzw. Kerzen.

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